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Projektbericht: Bildungszentrum des Einzelhandels Niedersachsen

14.01.2019
Richtig gehandelt: Altes WLAN raus, neues WLAN rein
Bildungszentrum des Einzelhandels (BZE)

Im Bildungszentrum des Einzelhandels (BZE) in Springe surfen Teilnehmer, Referenten und Mitarbeiter über ein modernes, flächendeckendes WLAN

Der Referent schließt seinen Laptop und beendet das Seminar. Die Teilnehmer der Fortbildung zum Handelsfachwirt strömen aus dem Hörsaal. Zielsicher steuern die jungen Männer und Frauen den Aufenthaltsraum an oder ziehen sich auf ihre Zimmer zurück.

Smartphones, Tablets und Laptops werden gezückt. Es wird recherchiert, gesurft, in den sozialen Medien gestöbert oder über Messenger-Dienste mit Freunden und Familie geschrieben.

Im Bildungszentrum des Einzelhandels (BZE) Niedersachsen wird die drahtlose Kommunikation großgeschrieben. Seit 2016 greifen Teilnehmer, Referenten und Mitarbeiter für Schulungen und Freizeit auf ein flächendeckendes, leistungsstarkes WLAN zu.

Modernisierung

Im vergangenen Jahr sollte die Medientechnik der drei BZE-Standorte in Springe modernisiert und gleichzeitig das nur punktuell vorhandene WLAN ersetzt werden.

„Wir haben bis zu 10.000 Teilnehmer pro Jahr, ein nicht unerheblicher Teil davon übernachtet bis zu drei Wochen in unserem Haus“, erklärt Dr. Holger Mosch, Geschäftsführer des BZE. „Da die Teilnehmer einen gewissen Standard erwarten, wollten wir beim WLAN nachbessern.“

Eine flächendeckende WLAN-Versorgung des Bildungszentrums mit getrennten Zugängen für Teilnehmer, Mitarbeiter und Referenten sollte implementiert werden. Die Teilnehmer sollten über Voucher die Zugangsdaten für das WLAN erhalten.

„Gemeinsam mit unserem betreuenden Systemhaus, haben wir uns schnell auf die Netzwerkkomponenten des deutschen Herstellers LANCOM Systems geeinigt“, erinnert sich Martin Bilo, IT-Manager im BZE.

Leistungsstarkes Gigabit-WLAN

Zunächst wurde mit einer Ausleuchtungs-Software geprüft, wo die Access Points (APs) montiert werden sollten, um ein optimales Ergebnis bei der WLAN-Versorgung zu erzielen. Rund 60 APs, die simultan im 2,4 GHz und 5 GHz-Frequenzband funken und den leistungsstarken WLAN-Standard 802.11ac unterstützen, wurden installiert.

„Die Modelle setzen wir aus zwei Gründen ein: erstens wegen der Zukunftssicherheit des ac-Standards und zweitens weil wir eine bessere Lastenverteilung über die beiden Funkbänder erzielen“, erklärt Bilo. Aufgrund des weißen Gehäuses und den integrierten Antennen fügt sich die Hardware dezent in ihre Umgebung ein.

Outdoor Access Points mit robusten, witterungsresistenten Gehäusen, versorgen die Außenflächen des BZE mit einem drahtlosen Netzwerkzugang. Das Management und die Konfiguration der Access Points läuft über einen zentralen WLAN Controller. Ein zweiter Controller sorgt für eine hohe Verfügbarkeit des Netzes.

Eine freigeschaltete Option auf den Controllern ermöglicht es, einen Hotspot für die Teilnehmer anzubieten.

Diese benötigen für die Nutzung des WLANs nur die entsprechenden Zugangsdaten, die sie mit einem Voucher bei der Ankunft im Bildungszentrum erwerben können.

Das Mitarbeiter-WLAN wird über eine WPA2-Verschlüsselung gesichert. Mitarbeiter- und Teilnehmer-Netze sind über SSIDs und VLAN sauber voneinander getrennt. Im Durchschnitt loggen sich täglich circa 150 Nutzer in das WLAN ein.

„Für die bestmögliche Konfiguration des WLANs greifen wir auf das kostenlose Optimierungstool des WLAN-Controllers zurück“, so Bilo. „Damit erzielen wir zum Beispiel einen höheren Datendurchsatz und eine bessere Lastenverteilung.“

Zentral verwaltet und einfach erweiterbar „Die Möglichkeit der Übernachtung ist ein Alleinstellungsmerkmal des BZE und hebt uns von anderen Bildungseinrichtungen ab“, erklärt Mosch. „Das WLAN hebt den Komfort für die Teilnehmer, ist aber auch wichtiges Hilfsmittel im Unterricht für unsere Referenten.“

Die Teilnehmer nutzen das Funknetz hauptsächlich für Freizeitaktivitäten oder um nach Unterrichtsschluss das Gelernte im Internet zu vertiefen. Gleichzeitig wird durch das WLAN und den Einsatz neuer Medien der Unterricht bereichert, zum Beispiel um tagesaktuelle Themen zu recherchieren.

„Das unterstreicht auch unsere sehr praxisorientierte Ausrichtung“, so Mosch. Die zentrale Verwaltung der Access Points über den Controller reduziert den Aufwand bei der Konfiguration und dem Management des WLANs.

„Das Hotspot-Szenario in Verbindung mit der freigeschalteten Option erleichtert uns die Administration des Netzes“, so Bilo. „So können wir Besuchern und Teilnehmern schnell und einfach einen mobilen Internetzugang bieten.“

Um das WLAN zu erweitern können neue APs einfach „angesteckt“ werden. Die Konfiguration wird direkt aus dem Controller aufgespielt. „Die hohe Stabilität der Lösung trägt zur Zufriedenheit der Nutzer bei“, so Mosch. „Das bestätigt uns natürlich darin, dass wir mit der Modernisierung des Drahtlosnetzwerks die richtige Entscheidung getroffen haben.“ Damit wird das BZE seinem hohen Standard auch bei der drahtlosen Kommunikation gerecht.

„Das WLAN hebt den Komfort für die Teilnehmer, ist aber auch wichtiges Hilfsmittel im Unterricht für unsere Referenten.“ Dr. Holger Mosch, Geschäftsführer des BZE.

Eingesetzte Komponenten

  • 2 x WLAN-Controller LANCOM WLC-4025+ mit Public Spot Option
  • 60 x Indoor Access Points LANCOM L-1310ac dual Wireless
  • 3 x Outdoor Access Points LANCOM OAP-822

Der Kunde

  • Bildungszentrum des Einzelhandels Niedersachsen
  • 31832 Springe
  • Kurzer Ging 47
  • Deutschland
  • Tel.: +49 (0)5041 / 788-0
  • E-Mail: info(at)bze.de
  • Web: www.bze.de

Produkte und Leistungen:

Lehrangebote zur Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung im Handel

Hintergrund LANCOM Systems:

Die LANCOM Systems GmbH ist der führende deutsche Hersteller von Netzwerklösungen für Geschäftskunden und die öffentliche Hand. LANCOM bietet professionellen Anwendern sichere, zuverlässige und zukunftsfähige Infrastrukturlösungen für alle lokalen und standortübergreifenden Netze (WAN, LAN, WLAN) sowie für zentrales Netzwerk-Management auf Basis von Software-defined Networking-Technologien (SD-WAN, SD-LAN, SD-WLAN). Die LANCOM Router, Gateways und WLAN-Lösungen werden in Deutschland entwickelt und gefertigt, darüber hinaus ist ein Teil des VPN-Portfolios zur Absicherung besonders sensibler Netze und kritischer Infrastrukturen (KRITIS) durch das BSI zertifiziert.

LANCOM Systems hat seinen Hauptsitz in Würselen bei Aachen. Zu den Kunden zählen kleine und mittelständische Unternehmen, Behörden, Institutionen und Großkonzerne aus Deutschland, Europa und zunehmend weltweit. Das Unternehmen ist Partner in der vom BSI initiierten Allianz für Cyber-Sicherheit.

Quelle: LANCOM Systems


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