Projektbericht: JENATEC - Wenn Not am Mann ist, sicher vernetzt

29.04.2019
Der Personaldienstleister JENATEC bindet seine Niederlassungen sicher und effizient in das Unternehmensnetz ein
JENATEC Industriemontagen GmbH

Wenn beim Kunden „Not am Mann ist“, reagiert der Personaldienstleister schnell und effizient und kann auf eine sichere Standortvernetzung vertrauen

Das Telefon des Disponenten in der Leipziger Niederlassung klingelt. Für einen soeben gewonnenen Auftrag benötigt ein Kunde kurzfristig erfahrene Techniker.

Der Disponent prüft die Bedarfsanfrage im System und sieht ganz aktuell, welche Ressourcen verfügbar sind. Ein entsprechendes Angebot geht noch am selben Tag an den Kunden raus.

Der Personaldienstleister JENATEC vernetzt seine sieben Standorte über ein VPN (Virtual Private Network) miteinander, damit alle Mitarbeiter jederzeit und unmittelbar auf den zentralen Server in Jena zugreifen können.

Im Jahr 2010 eröffnete der 2002 in Jena gegründete Personaldienstleister zwei neue Regional-Niederlassungen in Erfurt und Dresden. „Bereits vorher war uns klar, dass alle neuen Standorte einen sicheren und direkten Zugriff auf den Zentral-Server in Jena erhalten sollten“, erklärt Marten Münch, Assistent der Geschäftsleitung bei der JENATEC Industriemontagen GmbH.

„Da wir kein eigenes IT-Personal führen, haben wir uns entschieden, dass wir die professionelle Vernetzung gemeinsam mit einem Systemhaus angehen.“ So wurde der Dresdener IT-Dienstleister ditpro ins Boot geholt, um die Standortvernetzung zu planen, zu implementieren und zu betreuen.

„Unsere Mitarbeiter sollten direkten Zugriff auf die Anwendungen, die auf dem zentralen Server liegen, erhalten und stets den aktuellen Datenbestand angezeigt bekommen“, fasst Münch die Grundanforderung zusammen.

Darüber hinaus sollte bei Bedarf die Standortvernetzung einfach und schnell um weitere Niederlassungen ergänzt werden können. „Das Netzwerk muss mit dem Unternehmen wachsen“, so Münch. Daneben stand auch die Datensicherheit ganz oben auf der Liste der Anforderungen der JENATEC-Verantwortlichen.

„Als Personaldienstleister spielt bei uns die Datensicherheit bzw. der Datenschutz eine wichtige Rolle“, sagt Münch. „Unsere Kunden und Mitarbeiter sollen darauf vertrauen können, dass ihre Daten in guten Händen sind.“

Nachdem die Anforderungen definiert waren, brachte das IT-Systemhaus ditpro den deutschen Netzwerkhersteller LANCOM Systems als Hardware-Lieferanten ins Spiel. „Das passte für uns: ein deutscher Hersteller mit professionellen Netzwerkkomponenten, eigenem Betriebssystem und Produktion in Deutschland“, so Münch.

Datenaustausch über verschlüsselte Kanäle

Heute bringt es der Personaldienstleister auf insgesamt sieben Regional-Niederlassungen. Am Hauptsitz in Jena und an den Standorten in Erfurt, Dresden, Halle, Leipzig, Chemnitz und Berlin arbeiten rund 30 interne Mitarbeiter in der Kundenbetreuung, im Vertrieb und in der Verwaltung mit über 350 externen Mitarbeitern und circa 500 Sub-Unternehmern zusammen.

In den Niederlassungen baut jeweils ein VPN-Router einen sicheren VPN-Kanal zum Unternehmensnetz des Hauptsitzes auf. So lassen sich Daten sicher über einen verschlüsselten Tunnel austauschen und die Niederlassungen greifen auf den zentralen Windows Terminalserver zu.

Dort liegt zum Beispiel die Software-Anwendung zur Betreuung der Kunden und Sub-Unternehmen. Daneben sind auch die Drucker in den Standorten über das Netzwerk angebunden.

Der VPN-Router in Jena wird zusätzlich eingesetzt, um von dort Faxe über den ISDN-Kanal des Telefonanschlusses zu versenden. Mitarbeiter in der Kundenbetreuung, wie Account Manager im Außendienst, können über einen mobilen VPN Client sicher auf den zentralen Server der JENATEC zugreifen.

Immer auf dem aktuellen Stand

Die Standortvernetzung zahlt sich vor allem bei der Betreuung der Kunden und Sub-Unternehmer aus.

„Wir nutzen hier eine Software, die alle Kundenanfragen und die verfügbaren Ressourcen, sprich die 350 Mitarbeiter und ca. 500 Sub-Unternehmer, die mit uns zusammenarbeiten, abbildet“, erklärt Münch.

„Da ist es wichtig, dass alle Standorte auf das System zugreifen können und die Daten stets aktuell sind.“ Schickt ein Kunde zum Beispiel eine Bedarfsanfrage an mehrere Niederlassungen, lassen sich der Status der Anfrage sowie alle verfügbaren Ressourcen jederzeit von allen zuständigen Mitarbeitern nachvollziehen.

Die Ressourcenplanung kann so gezielt und effizient gesteuert werden. Die zentrale Vernetzung bietet auch den Vorteil, dass die Buchhaltung schnell und einfach relevante Daten, zum Beispiel für Lohnabrechnungen, aus den Niederlassungen erhält.

Dabei ist die Datensicherheit jederzeit gewährleistet, da alle Daten über einen verschlüsselten VPNKanal laufen. Wächst das Unternehmen weiter, können neue Standorte sicher und einfach über VPN in das bestehende Netzwerk eingebunden werden.

„Damit konnte für uns auch die Frage der Zukunftsfähigkeit des Netzwerks positiv beantwortet werden“, sagt Münch.

Eingesetzte Komponenten

  • Lancom VPN Router7 Stück LANCOM VPN-Router

Der Kunde

  • JENATEC Industriemontagen GmbH
  • Stauffenbergstraße 35a
  • 07747 Jena
  • Tel.: +49 (0)3641 / 474-0
  • Fax: +49 (0)3641 / 474272
  • E-Mail: info(at)jenatec.de
  • Web: www.jenatec.de
  • Produkte und Leistungen:
  • Personaldienstleister mit Schwerpunkt im gewerblich-technischen Bereich

Hintergrund LANCOM Systems:

Die LANCOM Systems GmbH ist führender europäischer Hersteller von Netzwerk- und Security-Lösungen für Wirtschaft und Verwaltung. Das Portfolio umfasst Hardware (WAN, LAN, WLAN, Firewalls), virtuelle Netzwerkkomponenten und Cloud-basierendes Software-defined Networking (SDN).

Soft- und Hardware-Entwicklung sowie Fertigung finden hauptsächlich in Deutschland statt, ebenso wie das Hosting des Netzwerk-Managements. Besonderes Augenmerk gilt der Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit. Das Unternehmen hat sich der Backdoor-Freiheit seiner Produkte verpflichtet und ist Träger des vom Bundeswirtschaftsministerium initiierten Vertrauenszeichens „IT-Security Made in Germany".

LANCOM wurde 2002 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Würselen bei Aachen. Zu den Kunden zählen KMU, Behörden, Institutionen und Großkonzerne aus aller Welt.

Seit Sommer 2018 ist das Unternehmen eigenständige Tochtergesellschaft des Münchner Technologiekonzerns Rohde & Schwarz.

Quelle: LANCOM Systems GmbH


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