Projektbericht: So hell so prächtig - eine atemberaubende Projektion im York Minster

04.12.2018
Mit Panasonic Projektoren (17.000 Lumen) schafft The Projection Studio eine atemberaubende Projektion im York Minster
Das Münster von York - Bild: © Ravage Productions

"Panasonic Projektoren bieten uns die kreative Freiheit, uns ganz auf die Kunst konzentrieren zu können. Die Geräte erfüllen ihre Aufgaben einfach perfekt."

Über 18 Millionen Pfund wurden in den vergangenen zehn Jahren für die Restauration der meisterhaften historischen Bleiglasfenster aufgewendet, die jedes Jahr Tausende von Besuchern in das Gotteshaus locken. 

Solche Summen bedeuten vollen Einsatz in der Finanzmittelbeschaffung für die Verwaltung der gotischen Kathedrale, von der Teile bis auf das Jahr 1225 zurückdatieren.

Im Juni 2018 beauftragte der York Minster Fund als Höhepunkt der Spendenaktion „The Northern Lights Dinner“ eine Videoprojektion mit Soundinstallation.

Im Rahmen der vierjährigen Kampagne zur Errichtung einer dauerhaften Stiftung für den Schutz und die Wiederherstellung der historischen Fenster des Münsters, wurden die Künstler Ross Ashton und Karen Monid mit der Erarbeitung einer aufwändigen akustischen und visuellen Arbeit mit dem Titel „Northern Lights“ beauftragt.

Ashton und Monid von The Projection Studio sind weltweit für ihre Arbeiten im Bereich der Projektions- und Audiokunst bekannt. Ihre typische Mixed-Media-Installationsperformance entwickelte sich im Rahmen innovativer Projekte an unterschiedlichsten Standorten stetig weiter.

Das Team arbeitete bereits 2010 an der Produktion von „Rose“ im Münster – ein ebenfalls spektakuläres Kunstwerk, in dessen Mittelpunkt das berühmte „Rose Window“ stand. Außerdem kreierten sie Kunstwerke für das Illuminating York Festival in den Jahren 2008 und 2013.

„York bot uns hervorragende Bedingungen. Wir hatten das Glück, hier eine Reihe wichtiger Arbeiten realisieren zu können. Wir freuen uns sehr, wieder hier arbeiten zu dürfen – dieses Mal im Münster“, erklärt Ross Ashton, Creative Director, The Projection Studio.

Das zehnminütige Kunstwerk wurde den 700 Gästen im Rahmen des „Northern Lights Dinner“ präsentiert. An den darauffolgenden zwei Tagen war die Performance im Münster jeweils am Abend für die Öffentlichkeit zugänglich. So konnten weitere 3.300 Menschen die Lichtkunst bewundern.

Das Münster von York - Bild: © Ravage Productions

„Ein historisches Bauwerk mit hochmoderner Technologie zu verknüpfen, animiert sehr viele Menschen zu kommen und den Raum zu genießen.“

Inspiriert haben das Werk die zahllosen feinen Details der Glaskunst, die in der Projektion mit unglaublicher visueller Wirkung vergrößert wurden.

Cristopher Norton von der York University (Minster’s Glass Advisory Group) berichtet: „Ich arbeite seit nunmehr zehn Jahren an den Fenstern, sodass ich die Bilder wirklich sehr gut kenne. Es war faszinierend, wie der Drache zum Leben erweckt wurde und Feuer spie.“

Panasonic Projektor im Münster von York - Bild: © Ravage Productions

Neil Sanderson, Direktor des York Minster Fund, erklärt: „Häufig blicken Menschen, die eine Kathedrale besuchen, nach unten oder auf die Seitenbereiche. Wir wollten aber, dass die Menschen nach oben zu den Fenstern und zur Decke hinaufsahen.

Ein historisches Bauwerk mit hochmoderner Technologie zu verknüpfen, animiert sehr viele Menschen zu kommen und den Raum zu genießen.“

Die projizierten Bilder deckten die gesamte Fläche des 65 x 20 Meter großen Kirchendachgewölbes und der Westwand ab.

„Dieses wundervolle Bauwerk hat eine faszinierende Geschichte. Es war uns eine große Ehre, eine solche Lichtshow im Münster veranstalten zu dürfen, wo es etwas Derartiges noch nie zuvor gegeben hatte“, erklärt Karen Monid, Sound Artist, The Projection Studio.

Panasonic Projektoren im Münster von York - Bild: © Ravage Productions

Ashton arbeitete mit acht kombinierten Projektoren für die Deckenprojektion und drei weiteren für die Rückwand – alles Panasonic PT-DW17K Geräte mit einer Helligkeit von 17.000 Lumen.

„Panasonic Projektoren bieten uns die kreative Freiheit, uns ganz auf die Kunst konzentrieren zu können. Die Geräte erfüllen ihre Aufgaben perfekt“, so Monid.

Ashton entwickelte eine maßgefertigte Halterung für die Projektoren im Kirchenschiff, damit diese in einem Winkel von 15° von der Vertikale und fast direkt bis ins Dach strahlten. Die drei Projektoren an der Westseite wurden in eine Struktur unterhalb der Orgel

Das Münster von York - Bild: © Ravage Productions

am anderen Ende des Kirchenschiffs befestigt. Dank seiner Kompaktheit eignet sich der PT-DW17 optimal für Anwendungen dieser Art, da er weniger Stellfläche erfordert und mehr Platz für Besucher sichert.

Die komplette Projektion wurde von Dataton Watchout gesteuert und von Richard Kenyon programmiert.

„Wir waren sehr zufrieden mit der Performance und insgeheim zuversichtlich, dass sie vom Publikum gut angenommen werden würde“, berichtet Ashton. „Die tatsächliche Begeisterung und Resonanz waren jedoch überwältigend – so viele Menschen wollten dieses berühmte Bauwerk in einem völlig anderen Licht sehen.“

Neil Sanderson dazu: „‚The Northern Lights‘ übertraf all unsere Erwartungen. Die Kombination aus projiziertem Bild, gesprochenem Wort und Musik fügte sich perfekt in den Gewölberaum des Münsters ein. Und dank der Bildersymbolik der mittelalterlichen Fenster bringt die Installation einem ganz neuen Publikum die ewige Wahrheit, die darin enthalten ist, nahe. Die Reaktion des Publikums im ausverkauften Münster war der beste Beweis für die hohe Qualität der Arbeit von Ross Ashton und Karen Monid.“

Das Münster von York - Bild: © Ravage Productions

Alle Bilder © Ravage Productions

Quelle: Panasonic Deutschland


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