Sonos Blog: Wie Sonos und Sound-Experten gemeinsam an der Abstimmung der Home Sound Experience arbeiten

11.10.2018
Sonos setzt auf ein einzigartiges Zusammenspiel aus Design und Technologie, damit deine Lieblingsmusik, -filme und -TV-Sendungen genau so klingen, wie sie sollen.
Giles Martin am Mischpult

Und so gelang es Sonos, die Sound Experience mit der Beam perfekt abzustimmen: Bei uns arbeiten die Besten der Besten. An der Akustik, in der Entwicklung und im Design.

Bei der Suche nach den glaubwürdigsten Sound-Experten der Filmbranche tat Giles Martin genau das, was die meisten von uns getan hätten: Googlen.

Weil Martin quasi in Aufnahmestudios aufwuchs, hatte er bereits viele Kontakte in die Welt der Musik. Als Sound Experience Leader für Sonos schließt er sich regelmäßig mit Musikproduzenten, Tonmeistern und Musikern kurz, um herauszufinden, wie präzise Sonos die Musik wiedergibt, die im Studio entsteht.

Vor Kurzem hat Sonos das Soundboard ins Leben gerufen, zu dem angesehene Musikproduzenten wie Nigel Godrich (Radiohead), Manny Marroquin (Rihanna, John Mayer), Tom Elmhirst (Adele) und Noah Goldstein (Kanye West) gehören. In diesem Panel sind Sound-Experten der Branche vertreten, die gemeinsam mit Sonos sicherstellen, dass die Perspektive des Künstlers in die Produkteinwicklung einfließt.

„Der Sound von Musik oder auch der eines Filmes sollte so rein und authentisch klingen wie nur möglich.“ – Giles Martin

Den typischen Sonos Sound gibt es nicht, erklärt Martin. „Sonos ist ein Portal, durch das die komplette Sound-Bandbreite zu Hause Einzug hält. Wie ein Fenster, durch das Sonnenlicht in einen Raum dringt.“

Damit die Durchlässigkeit dieses Fensters durch nichts blockiert wird, arbeitet Martin eng mit dem Soundboard und weiteren Sound-Experten zusammen. Gemeinsam stimmen sie die Sound Experience des Sonos Systems perfekt ab.

Dieser Ansatz hat sich über die Jahre bewährt. Die Erfahrungen von Martin (der übrigens die ursprünglich von seinem verstorbenen Vater Sir George Martin aufgenommenen Beatles-Alben produziert und neu abmischt) und Sonos (seit 15 Jahren Vorreiter wenn es um WLAN-Speaker fürs Zuhause geht) bildeten die Grundlage für tolle Musik-Erlebnisse mit Sonos. Als Martin allerdings zum ersten Mal vom neuesten Projekt des Unternehmens hörte – der Sonos Beam, einer TV-Soundbar, die trotz ihrer kompakten Größe raumfüllenden Sound für Filme, TV-Sendungen und Musik liefern sollte – war ihm sofort klar, dass Unterstützung von Fachleuten aus der Kinobranche her musste.

„Der Sound von Musik oder auch der eines Filmes sollte so rein und authentisch klingen wie nur möglich“, so Martin. „Bei der Entwicklung der Beam haben wir Musik und Heimkino gleichrangig behandelt.“

Martins Suche führte ihn zu Chris Jenkins, der für seine Arbeit als Tonmeister bei Mad Max: Fury Road mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Die glänzende goldene Statue passt übrigens bestens zu den anderen Preisen in seiner Sammlung.

Sein Name kam Martin bekannt vor. Und wie es der Zufall wollte, stellte sich heraus, dass beide als Sound-Verantwortliche für die Dokumentation Eight Days A Week: The Beatles’ Touring Years von Ron Howard vorgesehen waren. Aus dieser Kooperation entstand eine enge Freundschaft zwischen Martin und Jenkins. Beide interessierten sich für Heimkino und die Probleme, die es mit der Umsetzung von am Mischpult erzeugtem Sound im Wohnzimmer gibt.

Bild: Giles Martin am Mischpult

„Wir hatten bereits ein großartiges Team mit viel Musikwissen“, so Martin. „Und Chris Jenkins ist ein Experte in Sachen Film. Er hat an einigen der besten Filme aller Zeiten mitgearbeitet und weiß genau, wie der dazugehörige Sound klingen sollte.“

Mit Jenkins als Neuzugang im Soundboard nahm das Sound Experience Team von Sonos die einmalige Herausforderung an, die Beam so zu entwickeln, dass sie jeden Raum mit klarem, mitreißendem Sound füllt – egal, ob du Hit-Alben hörst oder Blockbuster aus Hollywood ansiehst.

„Ein Speaker unter dem Fernseher sollte nicht einfach nur ein Heimkino-Produkt sein“, meint Martin. „Die Schwierigkeit besteht darin, einen Speaker zu entwickeln, der super fürs Heimkino ist und gleichzeitig großartigen Sound liefert. Dialoge sollen kristallklar klingen und Verfolgungsjagden müssen sich so anfühlen, als fänden sie in deinem eigenen Zuhause statt; bei Musik muss man die Authentizität eines Songs heraushören können.“

Bild: Der Oscar-Preisträger und Tonmeister Chris Jenkins (Mad Max: Fury Road) gehört zu den Sound-Experten des Sonos Soundboard. Dieses Panel hilft Sonos, den Sound der Speaker wie z. B. der Beam perfekt abzustimmen.

Im Design steckt die Wissenschaft des Klangs

Und so gelang es Sonos, die Sound Experience mit der Beam perfekt abzustimmen: Bei uns arbeiten die Besten der Besten. An der Akustik, in der Entwicklung und im Design. Ihre Aufgabe: einen Speaker mit glasklarem, raumfüllendem Sound zu konstruieren. Die Ergebnisse testen wir dann anhand der Klanganforderungen erfahrener Tonmeister und -techniker. Kurz gesagt: Wir lassen Wissenschaft in das Design einfließen.

Das Sound-Team von Sonos ist hervorragend aufgestellt. Fünf Mitarbeiter haben Doktortitel inne, und das Unternehmen hält eine Reihe von Patenten. Gemeinsam hat das Team über 100 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Speakern mit erstklassigem Sound. Die besten Voraussetzungen also, um kleinen Speakern noch tieferen Bass zu entlocken, superflache Wandler wie in der Playbase zu konstruieren und sich eine Tuning-Technologie für Räume wie Trueplay einfallen zu lassen. Jedes neue Produkt wird in den hochmodernen Sonos Einrichtungen zur Schallmessung, zu denen auch vier große schallgedämpfte, reflexionsarme Räume gehören, auf den Prüfstand gestellt. Teammitglieder wie Hilmar Lenhart, Director of Audio Systems Engineering, sind beliebte Redner auf Konferenzen. Auch in der Welt der Wissenschaft sind Ingenieure von Sonos vertreten. Ihre Arbeit wurde sogar schon in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht.

„Im Film sind die Dialoge das A und O.“ – Chris Jenkins

Bild: Manny Marroquin, Musikproduzent, Sonos Soundboard-Mitglied und Grammy-Preisträger.

2014 wurde Giles Martin als Sound Experience Leader von Sonos an Bord geholt, um die technische Expertise mit Feedback aus der Sicht der Künstler zu ergänzen. Alles begann mit der Playbar. Martin und sein Team hielten lockere Sonos Listening Sessions mit Sound-Experten ab, während derer der Sound eines jeden Produkts in Echtzeit verändert werden konnte.

An solchen Sessions nahmen bisher schon Koryphäen wie Hans Zimmer, Rick Rubin, Nigel Godrich und Dutzende weiterer Profis teil. Sie hörten sich zusammen mit den Teams von Sonos an, wie ihre Produktionen auf Sonos Geräten klingen, und gaben dann offen und ehrlich Feedback.

Die Sessions finden in den Listening Rooms im Sonos Headquarter oder zuhause bei den Sound-Experten statt. So besteht immer die Möglichkeit, in einem entspannten Umfeld bei jeder noch so kleinen Feinheit genau hinzuhören und anschließend in ungezwungener Atmosphäre seine Meinung dazu abzugeben. 2015 testete der Radiohead-Produzent Nigel Godrich in einer Listening Session die Play:5 angeblich über sieben Stunden lang.

In den meisten Fällen hören die Sound-Experten die Musik oder sehen sich die Filme und TV-Sendungen an, an denen sie beteiligt waren – danach beurteilen sie, wie präzise das Sonos System die ursprünglichen Emotionen wiedergibt. Außerdem wird der Sound in seiner Gesamtwirkung bewertet. Wenn etwas nicht richtig klingt, wird das natürlich sofort bemerkt und diskutiert.

„Bei den Listening Sessions bitten wir immer um eine ehrliche Meinung“, erzählt Martin. „Wir wollen wissen, ob die Experten von dem, was sie auf Sonos hören, enttäuscht sind. Wie können wir den Sound verbessern?“

Einer der Profis aus der Musikbranche, die regelmäßig an den Listening Sessions teilnehmen, ist Soundboard-Mitglied Manny Marroquin. Er ist Tonmeister und Musikproduzent, wurde für seine Arbeit mit einem Oscar ausgezeichnet und hat für Rihanna, Kanye West, Linkin Park und John Mayer am Mischpult gestanden. Für Marroquin geht es in diesen Sessions mehr darum, dass die Musik Emotionen transportiert, als um die Abmischung des Sounds.

„Ich konzentriere mich einfach darauf, wie ich mich beim Zuhören fühle“, so Marroquin. „In dem Moment, in dem ich bewusst darüber nachdenke, weiß ich, dass etwas nicht passt. Aber wenn ich mich voll und ganz in einer Session verlieren kann, ist alles gut.“

Nicht nur der Sound der Sonos Beam wurde so abgestimmt. Auch für Play:1, Play:5, die Playbase und den Sonos One fanden Listening Sessions statt.

Bild: Die neue Sonos Beam in einem der reflexionsarmen Räume am Hauptsitz von Sonos in Santa Barbara, Kalifornien.

Tuning the Compact Smart Soundbar

As a sound engineer working in Hollywood, Chris Jenkins knows all too well the limitations of the home theater listening experience. As televisions get thinner and thinner, the sound typically gets worse. Home theater speakers designed to fix that problem may amplify the sound effects and movie scores just fine, but they often overlook what Jenkins believes is the most crucial ingredient: the sound of the human voice.

“The most important part of movies is storytelling,” says Jenkins. “I’ve found that the experience of what the actors were saying—the performance and the storytelling part of it—is often really lacking. The central nervous system of a movie is dialogue.“

Sonos Beam tackles this dialogue clarity problem first through design and engineering. As a three-channel speaker, Beam keeps dialogue centralized in the center channel, so the detail of what people are saying on screen doesn’t get lost amidst the sounds emanating from the left and right channels. Beam also comes with a speech enhancement feature that further improves vocal clarity.

„When we sit down with these people we ask them for criticism. Are they disappointed with what they hear from Sonos? How can we tweak the sound to make them happy?“ – Giles Martin

Getting the dialogue performance of Beam just right is one of several things that was aided by input from sound creators like the team behind HBO’s WestworldBaby Driver sound designer Julian Slater, and, of course, Jenkins himself.

“One of the things that we listened to was the opening of Mad Max: Fury Road, which has a lot of crazy loud cars and chases,” says Jenkins. “But the very opening of it is super subtle and very atmospheric, and there’s lots a little voices and lots of delays and reverbs. It’s what Max is hearing in his head before he sets off on his journey.”

This balancing act between explosive and subtle sounds is, in many ways, emblematic of the whole Beam creation story: music vs. film, dialogue vs. sound effects, design vs. acoustics, engineering vs. art. In order for Sonos Beam to fit into people’s lives and sound just right, the team working on it needed to thoughtfully echolocate the sweet spot between each of these competing factors.

“The fun thing for me about Sonos is working with teams that have different interests,” says Martin. “Design wants to make a speaker that looks great in the home. Audio wants to make a speaker that sounds great. It’s difficult to make that compromise of fit, form, and function. We all have to be happy by the end of it. It’s like recording and writing a song. You all have to be happy with the end result.”

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Quelle: Sonos Deutschland Blog


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