Trend Micro veröffentlicht IT-Sicherheitsvorhersagen für 2018

29.12.2017
Zuverlässiges Patching von Schwachstellen ist weiterhin unerlässlich
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Cyberangriffe sind ein zunehmend lukratives Geschäftsmodell. In den IT-Sicherheitsvorhersagen 2018 prognostiziert die IT-Sicherheitsfirma Trend Micro die Vorgehensweise kommender Angriffe, damit Unternehmen sich besser vor diesen schützen können. Alte Bekannte wie Ransomware, Business E-Mail Compromise sowie IoT-Angriffe stehen weiterhin hoch im Kurs. Dazu kommen neue Bedrohungen durch Umgehung oder Ausnutzen von Technologien wie Blockchain oder Maschinenlernen.

Cyberangriffe hatten im Jahr 2017 Konjunktur – sehr zum Leidwesen vieler Unternehmen. Dabei erfolgten viele folgenschwere Angriffe über bereits bekannte Schwachstellen, für die schon Patches verfügbar waren. Trend Micro geht in seinen Sicherheitsvorhersagen für 2018 davon aus, dass dieses Muster im Jahr 2018 noch zunehmen wird. Da viele Unternehmen ihr digitales Angebot ausbauen und weitreichend vernetzt sind, bieten sie eine immer größere Angriffsfläche. Patch-Management und Mitarbeiterschulungen sollten deshalb für die Verantwortlichen oberste Priorität haben, um wertvolle Unternehmensdaten zu schützen.

Da Informationstechnologie und Operative Technologie (IT/OT) immer weiter zusammenwachsen, sind Anwendungen und Plattformen von Unternehmen zusätzlichen Risiken ausgesetzt. Trend Micro prognostiziert außerdem vermehrte Schwachstellen in IoT-Geräten, die dadurch entstehen, dass Hersteller grundlegende Sicherheitsmaßnahmen oder Industriestandards ignorieren. Insgesamt bietet die zunehmende Vernetzung Cyberkriminellen neue Möglichkeiten, um alte Schwachstellen auszunutzen und in Firmennetzwerke einzudringen.

Alte Bekannte und neue Herausforderungen

„Bei Trend Micro suchen wir stets nach den Bedrohungen, die die größten Auswirkungen auf Unternehmen haben werden. Wir prognostizieren dann, welche Schwachstellen dabei von besonderer Bedeutung sein werden“, sagt Martin Rösler, Senior Director Threat Research bei Trend Micro. „Viele verheerende Cyberangriffe hätten verhindert werden können, wenn man rechtzeitig bekannte Schwachstellen geschlossen hätte. Diese Entwicklung wird sich im nächsten Jahr fortsetzen, da Unternehmen immer mehr Angriffsfläche bieten. Dieser Umstand bleibt eine der zentralen Herausforderungen für Unternehmen. Verantwortliche sollten daher das Schwachstellen-Management bei der IT-Sicherheitsplanung priorisieren. Dies gilt besonders auch im Hinblick auf die bevorstehende Implementierung der EU-Datenschutz-Grundverordnung.“

Ransomware wird auch weiterhin ein „Erfolgsmodell“ sein. Trend Micro erwartet einen Zuwachs an gezielten Ransomware-Angriffen, bei denen Kriminelle einzelne Organisationen ins Visier nehmen und deren Geschäfte lahmlegen, um dadurch größere Lösegeldforderungen zu erzwingen. Business Email Compromise (BEC) wird bei Angreifern ebenfalls zunehmend beliebter, da der „Return on Investment“ im Erfolgsfall relativ hoch ist.

„Der Privatsektor wird weiterhin von einer Vielzahl an Cyber-Bedrohungen unter Beschuss genommen“, sagt Edwin Martinez, Chief Information Security Officer bei CEC Entertainment. „Institutionen müssen weiterhin relevante Daten austauschen damit wir diesen Cyber-Bedrohungen besser begegnen und sensible Daten bestmöglich schützen können.“

Bedrohungsakteure werden auch neue Technologien wie Blockchain und Maschinenlernen nutzen, um ihre Aktivitäten besser vor herkömmlichen Cyber-Sicherheitsmaßnahmen verstecken zu können. Aus diesem Grund empfiehlt Trend Micro eine mehrschichtige, generationsübergreifende Sicherheitsstrategie, die neuste Sicherheitstechniken mit bewährten Taktiken verbindet. Mit über 30 Jahren Erfahrung im Schutz namhafter Unternehmen.

Die vollständigen Sicherheitsvorhersagen für 2018 finden Sie hier: https://documents.trendmicro.com/assets/rpt/rpt-paradigm-shifts.pdf

Über Trend Micro

Als weltweit führender Cybersicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro seit über 25 Jahren das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen.

Die Lösungen für PrivatanwenderUnternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren einschließlich cloudbasierter und virtualisierter Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte – unabhängig davon, wo sich die Daten befinden: von (mobilen) Endgeräten über Netzwerke bis hin zur Cloud. Trend Micros Lösungen sind für gängige Rechenzentrums- und Cloudumgebungen optimiert und sorgen so dafür, dass wertvolle Daten automatisch vor aktuellen Bedrohungen geschützt sind. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere, bessere Absicherung ermöglicht.

Trend micro Smart Protection NetworkUm Bedrohungen schnell erkennen, verhindern und entfernen zu können, nutzen alle Lösungen das Smart Protection Network: Diese cloudbasierte Sicherheitsinfrastruktur verwendet die neuesten datenwissenschaftlichen Methoden zur Big-Data-Analyse.

Trend Micro bietet seine Lösungen weltweit über Vertriebspartner an. Der Hauptsitz des japanischen Anbieters, der mit mehr als 5.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern aktiv ist, befindet sich in Tokio, die deutsche Niederlassung in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Glattbrugg bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.

Quelle: Trend Micro


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