Fallstudie - Detailgetreue Nachbildung des Antiken Rom

01.08.2017
Acht 6.500 lumen starke Projektoren von Panasonic lassen in Aarhus das Antike Rom wiederauferstehen.
Die Ausstellung umfasst mehr als 200 Exponate aus bedeutenden italienischen Museen und Einrichtungen.

Die Ausstellung umfasst mehr als 200 Exponate aus bedeutenden italienischen Museen und Einrichtungen.

Das Museum Moesgaard im dänischen Aarhus konnte in seinem ersten Betriebsjahr zehnmal mehr Besucher als erwartet anlocken und ist damit eine echte Erfolgsgeschichte.

Diese positive Besucherresonanz stellt das Museum vor die Herausforderung, auch bei den Sonderausstellungen höchste Erwartungen zu erfüllen. 

2015 präsentierte das Museum die erfolgreiche Sonderausstellung „Der erste Kaiser - Chinas Terrakotta Armee" über Qin Shihuanghi, den ersten Kaiser von China, und seine sagenumwobene Armee aus Terrakotta-Kriegern.

Dieses Jahr zeigt es mit „Gladiatoren - die Helden des Kolosseums" Szenen aus dem Alltag und der Kampfkultur der Gladiatoren und entführt die Besucher in die Arenen des antiken Roms und Pompejis.

Die Ausstellung umfasst mehr als 200 Exponate aus bedeutenden italienischen Museen und Einrichtungen. So ist es dem Museum Moesgaard gelungen, fünf außerordentlich gut erhaltene, aufwändig gearbeitete Bronzehelme auszuleihen. Sie sind noch fast so gut erhalten wie an dem schicksalhaften Tag des Jahres 79 n. Chr., als der Vulkan Vesuv ausbrach und die Stadt Pompeji mit ihren Bewohnern unter einer dicken Ascheschicht begrub.

Um die Artefakte gebührend in Szene zu setzen, hat das Museum als Kulisse Teile eines römischen Amphitheaters nachgebildet.

Die Exponate sowie Inszenierung, Ton, Beleuchtung und visuelle Effekte stellen anschaulich verschiedene Etappen im Leben der Gladiatoren dar - von ihrem Werdegang von Söldnern zu Sklaven und schließlich zu Kämpfern in der Arena. Viele der 200 Objekte in Moesgaard wurden bisher noch nie außerhalb Italiens präsentiert.

Um die Artefakte gebührend in Szene zu setzen, hat das Museum als Kulisse Teile eines römischen Amphitheaters nachgebildet. Eine 26 Meter breite Projektionsfläche erstreckt sich über die gesamte Wand des Ausstellungssaals gegenüber einem Besucherbalkon, von dem aus die Museumsbesucher den gleichen Ausblick auf das Kampfgeschehen genießen wie einst die römischen Imperatoren.

Zu den baulichen Elementen, die der Ausstellungsfläche die Authentizität des echten Kolosseums verleihen, zählen unter anderem das Sonnensegel über dem Zuschauerbereich, das so genannte Velarium, und ein Aufzugssystem, mit dem die wilden Tiere aus den Untergeschossen zu den Kämpfen befördert wurden.

Im Inneren der Cavea (dem Zuschauerraum aus konzentrisch angeordneten Reihen von Steinstufen) wurden unsichtbar acht Panasonic PT-RZ670 1 Chip DLP™ Laserprojektoren platziert.

Museum Moesgaard im dänischen Aarhus „Redundanz ist für uns von entscheidender Bedeutung. Daher schätzen wir es sehr, dass jeder einzelne Projektor 20.000 Stunden wartungsfreien Betrieb gewährleistet."

Das perfekte Edge-Blending der Geräte ermöglicht die Projektion eines 20-minütigen Films mit Szenen aus dem antiken Rom, die an antike Marmorfriese aus der Epoche angelehnt sind.

In einem Käfig im Untergeschoss wird auf einem 70 Zoll großen Panasonic TH-70LF50 Flachbildschirm ein virtueller Löwe abgebildet, der zu einem bestimmten Zeitpunkt der Handlung „herausgelassen" wird und mit der projizierten Haupthandlung interagiert.   

„Vor der Eröffnung war es unmöglich vorauszusagen, wie sich der Besucherfluss gestalten wird. Die Ausstellung bietet sowohl herkömmliche Exponate als auch Videoelemente, doch die meisten Besucher sehen sich den Film ganz an", so Lasse Ugilt Sø, AV-Techniker des Museums Moesgaard.

Die eingesetzten Projektoren bieten eine Lichtleistung von jeweils 6.500 Lumen. Außerdem ist der PT-RZ670 wie alle Panasonic-Modelle für Großveranstaltungen in einem äußerst kompakten Gehäuse untergebracht und besticht durch innovative Funktionen wie DIGITAL LINK-Konnektivität, Hochformatmodus und Multi-Screen-Projektion. 

Ein effizientes Flüssigkeitskühlsystem, die filterlose, staubgeschützte Konstruktion und der staubdichte optische Block sorgen für einen geräuscharmen Betrieb bei minimalem Wartungsaufwand. 

"Redundanz ist für uns von entscheidender Bedeutung, denn wir erwarten dieses Jahr eine halbe Million Besucher. Daher schätzen wir es sehr, dass jeder einzelne Projektor 20.000 Stunden wartungsfreien Betrieb gewährleistet", ergänzt Lasse Ugilt Sø.

„Die Ausstellung bietet sowohl herkömmliche Exponate als auch Videoelemente, doch die meisten Besucher sehen sich den Film ganz an."

Flexible Installationsoptionen ermöglichen eine vertikale Montage der Projektoren. Die Geräte sind mit einem MultiScreen Support System zur nahtlosen Zusammensetzung mehrerer Bildflächen mit Edge-Blending, Farbabgleich und digitaler Bildvergrößerung ausgestattet. 

Der PT-RZ670 ist mit Panasonic Multi Monitoring & Control Software sowie Frühwarnsoftware kompatibel. Darüber hinaus überträgt die einkabelige DIGITAL LINK-Verbindung Video- und Steuersignale über bis zu 100 m. 

Das Zusammenspiel von Handlungskulissen, Projektion und Beleuchtung vereint sich zu atemberaubenden Tages- und Nachtszenen. 

"Die Handlung wurde speziell von einer lokalen Produktionsfirma entwickelt und hier in Aarhus gefilmt. Viele der Darsteller sind Museumsmitarbeiter. Die größte Herausforderung bestand darin, unter der hiesigen Bevölkerung Statisten zu finden, die optisch als Alte Römer durchgehen", resümiert Lasse Ugilt Sø. 

Die Ausstellung „Gladiatoren - die Helden des Colosseums" lief vom 22. April bis zum 11. September 2016. 

Quelle: Panasonic Visuelle Systeme Deutschland & Österreich


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