Fallstudie - Mit Licht-und Tonshows auf Zeitreise durch die Rock- und Popgeschichte

18.07.2017
Das dänische Ragnarock-Museum macht Rock-, Pop- und Jugendkultur hautnah erlebbar – mit Projektoren und Displays von Panasonic
In Ton und Bild und mit den Symbolen der Rock- und Popmusik erzählt das Ragnarock-Museum die Entwicklungsgeschichte einer Jugendkultur

In Ton und Bild und mit den Symbolen der Rock- und Popmusik erzählt das Ragnarock-Museum die Entwicklungsgeschichte einer Jugendkultur

Das RAGNAROCK-Museum in Roskilde, Dänemark, ist eine Hommage an die Jugendkultur und Jugendmusik von den 1950ern bis heute. Mit seiner goldenen Fassade im Nietenlook und der gigantischen Auskragung, unter der ein symbolischer roter Teppich zum Eingang führt, präsentiert sich das Gebäude nicht nur architektonisch stilecht – auch der Ausstellungsraum setzt die Geschichte der Rock- und Popmusik und ihrer vielfältigen Subgenres mit modernster audiovisueller Technologie eindrucksvoll in Szene.

In Ton und Bild und mit den Symbolen der Rock- und Popmusik erzählt das Ragnarock-Museum die Entwicklungsgeschichte einer Jugendkultur, die mit ihrer Musik bestehende Konventionen durchbrach und nicht nur eine neue Tanzkultur ins Leben rief, sondern auch technologische Neuerungen hervorbrachte und Einfluss auf Gesellschaft und Politik nahm.

Mit Ausstellungsflächen, Musikbühnen, Archiven und Räumen für Bildung und Wissenschaft auf insgesamt drei Stockwerken schafft das RAGNAROCK ideale Bedingungen, um Kultur lebendig zu halten, zu fördern und zu bewahren. Neben den Exponaten im Museum sind dort im Jahresverlauf auch regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu sehen.

„Vertretern der Musikbranche wurde eines Tages klar, dass diese Kultur und ihre Geschichte dokumentiert werden müssen, und das war der Anfang des Museumsprojekts“, erzählt Jacob Westergaard Madsen, Kurator des Ragnarock-Museums. „Wir wollten die Rock- und Popkultur im Museum genau so wieder aufleben lassen, wie sie war – sehr visuell, dynamisch und impulsiv.“

„Wenn unsere Mitarbeiter morgens ins Museum kommen, brauchen sie nur einen Knopf zu drücken, um das gesamte A/V-System einzuschalten.“

Die Rock- und Popmusik ist eine der stärksten kulturellen Bewegungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Ragnarock wird diese Bewegung anhand verschiedener Themenbereiche für die Besucher interaktiv und lebensnah aufbereitet und dokumentiert.

Das Innere des goldenen Kubus ist in verschiedene Bereiche unterteilt, zum Beispiel einen Eckbereich, wo die Besucher alte Demos, Livemitschnitte und Coverversionen bekannter dänischer Künstler hören können, oder einen Informationsbereich, der Wissenswertes über die Entwicklung der Akustik auf dem jahrzehntelangen Weg zum perfekten Klang in der Musik präsentiert.

Zusammenspiel von Projektions-, Sensor- und Lichttechnologie

In einem Saal werden – mit einem Panasonic PT-RZ670 Laserprojektor – auch regelmäßig Musikfilme und Dokumentationen gezeigt.

"Wir sind absolut begeistert, welche Effekte sich mit den Panasonic-Projektoren erzeugen lassen.“

Das RAGNAROCK-Museum in Roskilde,

Auf den 1.200 Quadratmetern der im April 2016 eröffneten Dauerausstellung sind 15 Projektoren und drei 55-Zoll-Displays von Panasonic im Einsatz. Der visuelle Aspekt prägte die Jugendkultur ebenso wie die Musik und macht deshalb in Form von Projektionen einen wichtigen Teil des Besuchererlebnisses im Museum aus. 

„Unsere Ausstellung ist themenbasiert, der Besucher wird durch eine passende Szenerie empfangen und mit einer Aktivität thematisch eingestimmt. Mit filmischen und audiovisuellen Mitteln steigen wir dann tiefer in das jeweilige Thema ein“, fügt Jacob Westergaard Madsen hinzu.

Im Eingangsbereich der Ausstellung wird den Besuchern mit vier PT-RW630 1 Chip DLP™ Laserprojektoren ein Eindruck von den Möglichkeiten der Lichttechnik bei Konzerten und Festivals vermittelt. Der Betrachter findet sich in einer überwältigenden Projektion wieder, die per Randschärfenüberblendung ein nahtloses Bild um ihn herum an die Wand wirft.

In einer Musik- und Lichtshow werden Arbeiten dänischer Projektionskunst-Pioniere gezeigt, doch die Besucher können auch selbst aktiv werden und ihre eigene „Liquid Light Show“ entwerfen. Vor allem in den frühen 1960er Jahren bediente man sich dieses Showelements, das ein wichtiger Bestandteil der Progressive-Music-Szene war und mit flüssigen Farben, Overhead-Projektoren, Farbenrädern, 16-mm-Film und Diaprojektion arbeitete. Heute greift das Museum auf moderne Laserprojektionstechnologie zurück, um die Effekte von damals für die Besucher nachzubilden.

An anderer Stelle dann zeigt eine interaktive Installation, welchen Einfluss die Tanzkultur auf die Entwicklung der Musikgenres hatte. Wer möchte, kann sich dort selbst als Tänzer versuchen und dabei seine mittels Motion Tracking projizierte Silhouette vor sich auf der Leinwand sehen.

Das Zusammenspiel von Projektions-, Sensor- und Lichttechnologie macht es möglich, den Tänzer mit einer besseren Lichtshow zu belohnen, wenn er die Anweisungen des virtuellen Tanzlehrers genau befolgt. 

„Vertretern der Musikbranche wurde eines Tages klar, dass diese Kultur und ihre Geschichte dokumentiert werden müssen.“

 „Alle Projektoren und Displays sind an ein internes Netzwerk angeschlossen, über das wir die Geräte zentral steuern und überwachen können“, erläutert Finn Langkjaer von AV CENTER, dem Installationspartner für das Projekt.

„Wenn unsere Mitarbeiter morgens ins Museum kommen, brauchen sie nur einen Knopf zu drücken, um das gesamte A/V-System einzuschalten.“

Es wurden Solid Shine™ Projektoren installiert, die sich aufgrund ihrer beeindruckenden Helligkeit, Kontrastleistung und Lebensdauer für das Museum besonders gut eignen – sie unterstützen bis zu 20.000 Stunden wartungsfreien Betrieb ohne Filter- oder Lichtquellentausch und erfordern kein spezialisiertes Wartungsteam vor Ort.

Über das Crestron-Netzwerk können die Mitarbeiter von AV CENTER die Projektoren fernüberwachen und mögliche Probleme frühzeitig erkennen und beheben, bevor sie zu Projektorausfällen und Beeinträchtigungen des Besuchererlebnisses im Museum führen.

Das Fazit von Jacob Westergaard Madsen: „Wir sind absolut begeistert, welche Effekte sich mit den Panasonic-Projektoren in unserem Museum erzeugen lassen. Schon kurze Zeit nach der Eröffnung war uns durch das positive Besucher-Feedback klar – wir hatten die richtige Projektorwahl getroffen.“

Quelle: Panasonic Visuelle Systeme Deutschland & Österreich


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