Förderung von Medizintalenten an der Queens University Belfast

15.07.2016
Queen's University Belfast investiert im Bildungsbereich mit AV-Technologie für Medical Biology Centre
Als der Seziersaal im Medical Biology Centre, das neben dem Belfast City Hospital gelegen ist, im September 2015 seine Türen für ein neues akademisches Jahr öffnete, war die Ausstattung um 18 Full-HD 65-Zoll-Multi-Touch LCD-Displays erweitert worden.

Als der Seziersaal im Medical Biology Centre, das neben dem Belfast City Hospital gelegen ist, im September 2015 seine Türen für ein neues akademisches Jahr öffnete, war die Ausstattung um 18 Full-HD 65-Zoll-Multi-Touch LCD-Displays erweitert worden.

Als eine von nur sieben britischen Lehrinstitutionen, die sich dem Wechsel zu medizinischen Modellen in der Anatomielehre entzogen, könnte man die Queen’s University Belfast als Verfechter traditioneller Unterrichtsmethoden halten. 

Während das Sezieren von Leichen seit 1819 Anwendung fand, als James Lawson Drummond, Direktor des Lehrstuhls der Anatomie und Physiologie an der Royal Belfast Academical Institution, Anatomie an der Faculty of Arts einführte, entsprechen die heute an der Universität eingesetzten Technologien eindeutig dem 21. Jahrhundert.

Als der Seziersaal im Medical Biology Centre, das neben dem Belfast City Hospital gelegen ist, im September 2015 seine Türen für ein neues akademisches Jahr öffnete, war die Ausstattung um 18 Full-HD 65-Zoll-Multi-Touch LCD-Displays erweitert worden.  

„Das Labor ist nun ein höchst interaktiver Ort."Die Serie LFB70 mit professionellen Full-HD-Displays, intuitiver Touchscreen-Technologie, voll interaktiver Whiteboard-Funktion und Wireless-Konnektivität der nächsten Generation versetzt die Studenten in die Lage, noch effektiver zusammenzuarbeiten.

Die Whiteboard-Software ermöglicht es den Studenten, das Display nach dem Einschalten praktisch ohne Vorlaufzeit einzusetzen – das lästige Anschließen an einen PC entfällt. Bis zu vier Personen können gleichzeitig am Bildschirm arbeiten, ihre Seiten speichern und als Referenz für die Zukunft als E-Mail an sich selbst oder Kommilitonen weiterleiten, falls diese eine Vorlesung verpasst haben.

Fast jedem Dateityp können Notizen hinzugefügt werden, von Videos und Fotos zu Präsentationen und PDF-Dokumenten.

Stuart Ogg von Media Services an der Queen’s University Belfast hierzu: „Wir benötigten ein hochmodernes System, das in der Lage wäre, eine Vielzahl von Unterrichtsmodellen in einem fachlichen Umfeld abzudecken. Die Aufgabe war sehr umfangreich.“

„Das Labor ist nun ein höchst interaktiver Ort. Die Dozenten sagten, ihr Unterricht habe sich komplett gewandelt und Studenten kämen aktiv mit der Technologie in Berührung.“

„Panasonic Irland half uns mit einer erstklassigen Unterstützung. Von der anfänglichen Konzeption bis zum Abschluss arbeiteten sie in enger Zusammenarbeit mit uns; ihr Input war überaus wertvoll.“

Zusätzlich zu den Office Tools und der Whiteboard-Technologie werden die Displays mit Daten von der zentralen Lehrinsel eingespeist, wo der Dozent zwischen einem Desktop Visualiser, einer an der Decke montierten HD-Kamera und PC- und Tablet-Feeds wechseln kann.

Dadurch können 130 Studenten eine Live-Vorführung auf den Bildschirmen sehen, während sie gleichzeitig die vorgeführten Schritte an der Leiche, die neben den Displays positioniert wurde, ausführen können.

Catherine McCarroll, eine Medizinstudentin im zweiten Jahr, freut sich: „Diese große Veränderung des technologischen Aspekts vereinfacht die Gruppenarbeit enorm. Außerdem kann uns der Dozent durch die Kamera alle Schritte genau zeigen, was auch das Sezieren erleichtert.“

James Mooney, ebenfalls Medizinstudent im zweiten Jahr, fügt hinzu: „Da dieser Bereich recht sensibel ist, dürfen hier keine Handys benutzt werden. Der Zugang zum Internet ist also eine große Veränderung. Davor mussten wir uns an Fachliteratur orientieren, die teilweise schon 20 Jahre alt war. Jetzt sind die neuesten Informationen zum Thema in direkter Reichweite. Dadurch haben wir als Studenten definitiv mehr Zeit zum Lernen.“

„Durch das interaktive Whiteboard haben Studenten die Chance, sich zu engagieren und interaktiv teilzunehmen."

Auch Gabrielle MacTaggart, Humanbiologie-Studentin im dritten Jahr, ist begeistert: „Das Lernen ist so viel einfacher geworden. Man kann seinen Bildern Notizen hinzufügen, sie speichern, per E-Mail verschicken und ausdrucken. Für die Gruppenarbeit ist das ein großer Fortschritt, weil jeder interaktiv mitarbeiten kann und nicht nur eine Person auf einem kleinen Whiteboard arbeitet.“

Außerdem verwenden die Studenten die Miracast™-Technologie, um Dokumente, Full-HD Videos und Bilder von kompatiblen Android Geräten und Windows PCs auf den Bildschirmen zu empfangen. Dadurch kann jeder zum Geschehen beitragen, ohne sich über Kabel oder die Übertragungsgeschwindigkeit Sorgen machen zu müssen.

Samantha Taylor, Dozentin (Bildungswesen) und Anatomin am Centre for Biomedical Sciences Education an der Queen's University Belfast, sagt: „Durch das interaktive Whiteboard haben Studenten die Chance, sich zu engagieren und interaktiv teilzunehmen. Wir können Bilder im ganzen Raum projizieren und die Auflösung ist fantastisch.“

„Dieser umgestaltete Bereich ist unglaublich. Mich als Lehrer hat es dazu gebracht, über verschiedene Unterrichtsarten nachzudenken.“

„Ich hatte keine Ahnung, wie vielseitig diese Technologie sein würde“

„Ich hatte eine Vorstellung davon, wie es sein würde, doch das Ergebnis hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Ich hatte keine Ahnung, wie vielseitig diese Technologie sein würde und als ich begann, diese zu nutzen, war ich begeistert. Ich versuche nun, neue Wege zu finden, die Studenten direkt miteinzubeziehen. Ich habe beispielsweise Kreuzworträtsel entworfen und sie die Studenten gruppenweise vervollständigen lassen, um Spaß beim Lernen zu vermitteln.“

„Früher gab es immer ein paar Studenten, die später kamen und früher gingen aber mittlerweile ist das nicht mehr der Fall, muss ich sagen. Durch die Technologie sind die Studenten motivierter und engagierter.“

Die Einwerbung von Drittmitteln sowie die Attraktivität für nationale und internationale Studenten sind typische Herausforderungen moderner Universitäten. Der zukünftige Plan für die Seziersäle umfasst Livestream-Vorlesungen in der internen Web-Infrastruktur der Universität. Mehrere Unternehmen haben sich an die Universität gewendet und verfahrensorientierte Kurse im Bereich der Sezierung für eine Reihe chirurgischer Spezialgebiete angeboten.

„Früher gab es immer ein paar Studenten, die später kamen und früher gingen aber mittlerweile ist das nicht mehr der Fall, muss ich sagen. Durch die Technologie sind die Studenten motivierter und engagierter.“

„Ich habe schon viele Seziersäle besucht, aber so etwas wie hier habe ich davor noch nie gesehen und habe auch noch nicht davon gehört, dass es ein zweites Mal existiert. Das macht die Schule natürlich sehr attraktiv“, fügte Samantha Taylor hinzu.

Quelle: Panasonic Visual Systems Deutschland


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