botfrei.de: Schöne Bescherung der Cyberkriminellen

29.12.2015
Zur Weihnachtszeit herrscht nicht nur für den Handel Hochkonjunktur: Auch die Aktivitäten der Cyberkriminellen steigen exponentiell an.
eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

  • Spam, Phishing und Onlinebetrug erreichen Höhepunkt
  • Hochkonjunktur für Cyberattacken zu den Feiertagen
  • Mangelnde Updates als Einfallstor

Spam, Phishing, Onlinebetrug und Cyberattacken erreichen in dieser Zeit ihren jährlichen Höhepunkt. Nach Erkenntnissen des Anti-Botnet-Beratungszentrums (www.botfrei.de) sind aktuell knapp 40 Prozent der überprüften Rechner infiziert – und nicht nur mit einem Schädling, sondern im Durchschnitt mit neun. Die Experten raten zur erhöhten Aufmerksamkeit beim Onlineshopping und besonderen Vorsicht beim Umgang mit neuen Geräten.

Die Hektik der Vorweihnachtszeit haben auch Cyberkriminelle für sich entdeckt und steigern ihre Aktivitäten drastisch. Phishing-Versuche über PayPal, Verkauf gefälschter Produkte bei eBay, betrügerische Onlineshops oder mit Schadsoftware infizierte Amazon-Gutscheine sind nur einige Beispiele, die von den Experten des Anti-Botnet-Beratungszentrums in dieser Zeit verstärkt registriert werden. „Hinzu kommen die Sicherheitslücken in neuen Geräten, die auf dem Gabentisch liegen“, erklärt Peter Meyer, Projekt Manager von botfrei.de. „Die teilweise vor Monaten hergestellte Hardware ist mit inzwischen veralteter Software ausgestattet, die ein Einfallstor für die Kriminellen bieten können.“

Augen auf beim Onlinekauf

Anti-Botnet-Beratungszentrums (www.botfrei.de)Meyer rät dazu, die gewonnene Zeit beim Onlineshopping zu nutzen, um die Angebote aus dem Netz besonders gründlich zu prüfen. „Käufer sollten bei dubiosen Shops, auffallend günstigen Angeboten und großzügig verteilten Gutscheinen besonders kritisch sein,“ erklärt Meyer. Enthalten beispielsweise E-Mails keine Daten des Kunden wie eine persönliche Anrede und führen die Links darin zu numerischen Webadressen, sind das bereits sichere Indizien für einen Phishing-Versuch.

Updates sind Pflicht

Gegen Erpressungstrojaner oder andere Schadsoftware helfen Schutzprogramme und zusätzlich regelmäßige Updates. Besonders bei Weihnachtsgeschenken mit Netzzugang raten die Experten vor der regulären Inbetriebnahme zu einer umfassenden Aktualisierung der Software. Nur so lassen sich eventuell seit der Produktion bekannt gewordene Sicherheitslücken wieder schließen. Zusätzlich sollte immer ein aktueller Anti-Viren-Schutz installiert sein, bevor das Neugerät zum Surfen im Internet genutzt wird.

Weitere aktuelle Informationen des Anti-Botnet-Beratungszentrums finden sich unter www.botfrei.de, ein Service von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.

Quelle: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.


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