Verkabelungswissen: Optische Glasfasertechnologien schnell erklärt

23.12.2002
Strukturierte Verkabelungssysteme benutzen üblicherweise Single- und Multimode Glasfasern. Anwendungen können deswegen über längere Entfernungen und in virtuell jeglicher Art von Kundenumgebung unterstützt werden.

 

Multimode Glasfasern

Die verbesserten Multimode-Glasfasern (NGMMF = New Generation Multi Mode Fiber) sind für LAN Anwendungen wegen Ihrer Kompatibilität zu den physikalischen und Übertragungseigenschaften der Elektro-Optischen Geräten, die in Lokalen Netzen im Allgemeinen benutzt werden, besonders empfehlenswert. Der großeKerndurchmesser und die Übertragungscharakteristik von Multimode-Glasfasern bieten die folgenden Vorteile:

  • Größere Effizienz beim Einkoppeln des Lichtes
  • Weniger kritische Kernausrichtung erfordert weniger Administrationspunkte und Spleißstellen
  • Weniger Anfälligkeit für Mikro- und Makro-Biegungs-Verluste entsprechen ISO/IEC IS 11801, EN 50173 und ANSI/TIA/EIA-568A

Singlemode Glasfasern

Singlemode-Fasern wurden ursprünglich entwickelt, um die hohen Bandbreiten und Kapazitäten zu unterstützen, die in der Weitverkehrsumgebung benötigt werden. Singlemode Fasern sind eine gute Alternative für die Campus-Verkabelung und für Distanzenüber 300m. Für Gigabit Ethernet und schnellere Applikationen können LED basierenden Geräte nicht mehr benutzt werden, und Laser werden die bevorzugten Übertragungsgeräte sein. Dies wird die Notwendigkeit für Singlemode und Hochleistungs-Multimode-Glasfaserkabel (z.B. LazrSPEED) erhöhen.

Mit freundlicher Genehmigung von Systimax Solutions (AVAYA Deutschland GmbH)


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