Mittelhessentour 2004

1. Organisationstreffen Mittelhessentour 2004
  am 16. Dezember 2003

 
Vincent Museum
&
Vincent Owners´ Club
Niederwetz
  

 

Einleitende Worte von Vincent-Sammler Kurt Schupp (hier mit Iris Dietz).
 
 
  
Nicht nur Vincent-Maschinen gesammelt. Mit Leidenschaft: Schupp und Biker.
 
  
Früh übt sich, was später ein richtiger Motorradfahrer werden will. Als Kind trat Schupp nicht nur den Holzroller - er begleitete seine Eltern im Beiwagen auf die Rennveranstaltungen.
 
  
 Papa Schupp kannte viele berühmte Rennfahrer persönlich.
 
    
Da staunen die Besucher nicht schlecht: Viele alte Schätzchen hat Schupp auf seinem Dachboden verstaut, auch eine alte Werkstatt ist originalgetreu nachgebildet.
 
  
Noch in Reichsmark ausgezeichnet: Original-Schmierfett auf altem Ledersattel.
 
  
    Für alle was dabei: Auch NSU-Freunde kommen in Niederwetz auf ihre Kosten.
 
   
  Und wieder einmal der Beweis: Männer sind Jäger und Sammler.
 
  
    Schupp sammelt seit Jahrzehnten, Scheune und Dachboden sind voll. Seine Sammlung mit Namen "Schloss Vincent" in Niederwetz bei Wetzlar gilt als Geheimtipp.       
 
    
 Fachmännische Blicke, anerkennendes Nicken. Schupp, gelernter Elektrotechniker, sammelte die meiste Erfahrung auf geborgen Maschinen. Sein Vater hatte eine Motorradwerkstatt. Heute leiht der Niederwetzer nicht mehr, heute stellt er aus. 
     
  
Mit 18 Jahren machte Kurt Schupp gleich den "Einser". Sein erstes Motorrad war eine "Imme" R 100. Davon erzählt er heute noch gern.
 
    
Andächtiges Lauschen: In Niederwetz wird zweirädrige Historie erlebbar.    
 
  
Und dann und wann auch ein japanischer Klassiker: eine 750er Honda.
 
    
Urkunden, Fotos, Wimpel - Schupp lässt beim Sammeln nichts aus. 
 
  
Nicht mehr ganz fahrtüchtig: die etwas andere Deckendeko.
    
Vielleicht doch noch ein bodenständiges Handwerk lernen: In der nachgebauten Werkstatt fehlt es an nichts.
 
  
    Fasziniert: Taunuswolf und Bikerfreak.
 
  
Und noch mehr Zubehör an der Ladentheke.
    
Was so alles auf einen Dachboden passt.....
 
  
    Auch für Automodelle aus früheren Jahrzehnten hat Kurt Schupp noch die eine oder andere Nische entdeckt.
 
    
  Schon früh träumte Schupp von einer Vincent. Bis er sie sich 1960 kaufen konnte, fuhr er eine 250er NSU Max, eine 350er Victoria Bergmeister und eine Zündapp KS 601 sowie sämtliche schweren Maschinen die in den 50er Jahren auf deutschen Straßen unterwegs waren.  
 
  
   Auch für die schreibende Zunft gibt es was zum Staunen. Schreibmaschinen aus einer Zeit vor dem Personal Computer. 
 
  
    Jetzt geht es ins Heiligtum: Das Büro von Vincent.
 
  
    Hier konstruierte Vincent Motorräder: der Zeichentisch.
    
    Sogar ein angefangener Brief liegt noch in der Schreibmaschine.
     
  
Im Anzeigenteil der "Motorrad" entdeckte Schupp 1960 eine Vincent Black Lightning. Nur 16 Maschinen wurden von der 80-PS-Rennausführung damals gebaut. Heute gibt es weltweit nur noch drei dieser Bauart.
   
Eine Vincent neben der anderen...    
   
    Schupps ganzer Stolz: Eine Vincent Black Lightning. Der 1000 V-Motor brachte 55 Pferdestärken, die Maschine erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h. 1400 Maschinen wurden von dem "schwarzen Schatten" produziert.
    
 Black Lightning im Detail.   
  
Ein seltenes Exemplar: Vincent Grey Flash 500 Rennmaschine. Von dieser Serie aus dem Jahr 1950 wurden genau 25 Maschinen gebaut.
 
    
Und noch mehr vom "schwarzen Schatten".
 
 
Findets spannend: Frau Georgi von der Kur GmbH Braunfels setzt auf Motorrad-Tourismus.
 
 
Und wie es sich für einen richtigen Sammler gehört: Die ordentliche Buchführung gibt Auskunft über das bewegte Leben der Black Lightning.
 
 
War schön bei Ihnen, Herr Schupp! Wir empfehlen die Sammlung gerne weiter!
  

Kommentare sind wie immer herzlich willkommen!

Copyright 2003 by Thomas Bachert  und Iris Dietz - Letzte Änderung: 05. Februar 2004